Tragetücher aus aller Welt

In vielen Ländern der Welt nutzen bislang vor allem Frauen einander sehr ähnliche und zum Teil auseinander hervorgegangene Kleidungsstücke, deren Hauptzweck im Tragen von Waren und/oder Kindern besteht. Während das Kleidungssstück oftmals als Schal, Kopftuch, Rock, Kleid oder Wetterjacke fungiert, hat es doch zumeist die Form eines rechteckigen Tuches, welches um den Körper von „Mutter“ und Kind gewickelt wird. Dabei wird das Kind entweder an der Brust oder auf dem Rücken transportiert.

 

Manns und Schrader (1999) sprechen von zwei Dritteln der Weltbevölkerung, die ihre Kinder auf diese oder ähnliche Weise tragen würden.1 Ob der „Rebozo“ in Mexiko, der „Amauti“ der Eskimofrauen in der Arktis oder der afrikanische „Kanga“, Babytragetücher sind ein weltweites Phänomen.

 

Neben den praktischen Eigenschaften schenken die Tragetücher den Babys ein Gefühl von Sicherheit und Entspannung.2 Das Kind erfährt Wärme, Bewegung und kann aktiv am Familienleben teilnehmen.

 

Du möchtest mehr zum Thema erfahren? Weitere Informationen, Vorteile und Links bietet u.a. der Eintrag „Babytragetuch“ auf  Wikipedia.

 


Quellen:

1 Anja Manns und Anne Christine Schrader: Ins Leben tragen. Verlag für Wissenschaft und Bildung, Berlin 1999

2 http://pediatrics.aappublications.org/content/77/5/641.abstract

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